Eine wahre Geschichte

 

Dieser Beitrag beschreibt die Analyse und Auswertung gezielter Kundenwünsche


 

Warum in den Keller gehen - ich will das Feuer doch erleben!
 

Mit dem ernsthaften Wunsch, sein geplantes Einfamilien-Wohnhaus nur mit Holz zu beheizen, kam ein Interessent zu uns in die Ausstellung. Bei dem Kundengespräch konnten wir gemeinsam eine Liste seiner Überlegungen und Wünsche konkret zusammenfassen. Diese sahen wie folgt aus:

  • Ich habe die Möglichkeit ausreichend viel Brennholz preisgünstig zu bekommen und möchte deshalb mein Haus möglichst nur mit Holz beheizen.

  • Es ist für mich wichtig, später nicht vom unsicheren Öl- oder Gaspreis abhängig zu sein, der vom Weltmarkt oder von der Politik diktiert wird.

  • Klar, ich will möglichst günstig bauen, aber jetzt weiß ich, was ich mir leisten kann. Wie meine Möglichkeiten später einmal sind, weiß ich heute nicht. Den Brennstoff Holz aber werde ich auch später günstig bekommen.

  • Trotzdem sollte mein Heizungssystem für andere Wärmeerzeuger offen sein.

  • Nach traditioneller Planung müßte ich mir einen Warmwasser-Festbrennstoffkessel für die Holzbefeuerung einbauen.

  • Ich will aber nicht ständig in den Keller gehen um Brennstoff nachzulegen, zumal ich mir außerdem für den Wohnbereich die Gemütlichkeit einer Feuerstelle wünsche.

 

Unser Vorschlag - der auch in die Tat umgesetzt wurde - sah folgendermaßen aus.

  • Damit die Heizungsanlage auch später mit den verschiedensten Wärmeerzeugern betrieben werden kann, wurde eine Wärmenutzungsanlage auf Warmwasserbasis gewählt. 

  • Den zentralen Punkt des Heizungssystemes bildete ein Multifunktionsspeicher mit 800 Liter Inhalt. Das prinzipielle Anschluß-Schema ist nachfolgend zu sehen.

  • Links des Multifunktionsspeichers werden die möglichen Wärmeerzeuger dargestellt. Vorerst sollte nur ein Hauptwärmeerzeuger (der Kachelofen) realisiert werden. Über die Planung und Konstruktion der Anlage erfahren Sie mehr im nächsten Beitrag.

  • Die beiden E-Heizstäbe im Multifunktionsspeicher wurden ebenfalls eingebaut, damit auch auch außerhalb der Heizperiode die Trinkwassererwärmung sichergestellt ist. Außerdem ist durch den unteren Heizstab eine sogenannte Notheizung möglich, z.B. wenn ein paar Tage niemend im Haus ist.

  • Rechts des Zentralspeichers ist die Wärmenutzungsanlage abgebildet. Zur Erwärmung des Brauch- bzw. Trinkwassers ist im Multifunktionsspeicher ein großer Edelstahlwärmetaucher integriert, der im Durchlauferhitzer-Prinzip immer warmes, frisches Wasser liefert. Die Wohnraume, die nicht direkt mit dem Heizkamin erwärmt werden sollen auf Kundenwunsch überwiegend über durch Wandheizung erwärmt werden.

 

Prinzip2

 

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